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Idee bzw. Vorschlag eines innerstädtischen Ringverkehrs

1.       *Einleitung*

Der Vorschlag für einen innerstädtischen Ringverkehrs ist aus dem Gedanken entstanden, Lösungen anzubieten, die den innenstädtischen Straßenverkehr zwar nicht Entlasten kann, jedoch diesen flüssiger gestalten soll. Nach den vorliegenden Informationen, gab es ähnliche Gedanken schon in den 1990-ziger Jahren. Diese standen für die nähere Betrachtungsweise nicht zur Verfügung bzw. waren für diesen Vorschlag bedauerlicher Weise nicht zugänglich. Zu dem fehlt es auch an einer generellen städtischen Verkehrsplanungkonzeption. Viele Regelungen scheint einem fließenden Verkehr  sogar entgegen zu stehen. Dieser Vorschlag hat nicht den Anspruch, eine perfekte Gesamtlösung zu präsentieren, da hier ausreichende Vorabeiten bereits existieren. Es soll vielmehr die demokratisch selbstbewußte Suche nach neuen Lösungsansätzen verdeutlichen. Es soll eine Diskussionsgrundlage gebildet werden zwischen Entscheidungsträger (Stadt sowie Stadtrat) als und städtischer Bevölkerung.


2.   *Kleine Einführung in den Istzustand*

Wenn man den Straßenverkehr betrachtet, kommt es an den Kreuzungen wie Meißner Ring/ Leipziger Straße; Meißner Ring/ Dresdener Straße; Schillerstraße/ Wallstraße zu verkehrsbedingten Verzögerungen (bspw. Ampelregelungen oder Rückstaus). Auch die geplante Umgehungsstraße wird nicht so schnell realisiert werden können, da verschiedene Rechtsverfahren anhängig sind und kein weiterer Geldsegen aufgrund rückläufiger Infrastrukturmitteln bei zunehmenden Sanierungsstaus im sächsischen Straßennetz in diesem Zusammenhang zu erwarten sein werden. Weiterhin wird auf den Leserbrief von Herrn Thümmler in der FP verwiesen, der zurecht auch auf die dann ausbleibenden Mittel für die Sanierung der innerstädtischen Straßen verweist.

Durch die nicht vorgenommene Abschnittsbildung bei der geplanten Umgehungsstraße als auch die nicht vorgenommene Absenken des Straßenniveaus, wie bei der Tunnelquerung Olbernhauer Straße oder der Kreisverkehr Eherne Schlange, entstanden zusätzliche Verkehrsbelastungen, die ein zusätzliches Gefahrenpotential bewirken. Das Erstellung der Planungen für die Umgehungsstraße ohne Einbeziehung der betroffenen Bevölkerung, die Legung von Einfallstraßen (Hainichener Straße) spricht für die, meiner Meinung nach bürgerferne (um nicht von unnetter zu reden) Haltung von Stadtverwaltungsgremien.


   3.   *Innerstädtische Ringlösung*

Die innerstädtische Ringlösung könnte sich wie folgt gestalten:
Meißner Ring, Wallstraße, Schillerstraße (ab Kreuzung Wallstraße) Hornstraße sind zweispurige Einbahnstraßen. Nur das Stück Leipziger Straße zwischen Kreuzung Wallstraße und Meißner Ring würde so verbleiben. Im Bereich der Leipziger Straße als auch Schillerstraße bis zur Hornstraße könnten durch die freiwerdende Fahrspur zusätzliche (kostenlose) Parkplatzangebote geschaffen werden, die die teure Parkhauslösung Fischerstraße nicht mehr als notwendig erscheinen läßt. An dieser Stelle soll auch der Kritikpunkt nicht unerwähnt bleiben, daß es für das Parkhauses Fischerstraße weder eine plausible Verkehrseinbindung noch eine seriose Vergleichsrechnung existiert. .

Der LKW-Verkehr in Richtung Berthelsdorfer Straße könnte in einem ersten Bauabschnitt über die Dresdener Straße-C. Schiffner-Straße und eine vorrangig zu bauende Umgehungstraße zwischen Frauensteiner Straße und Berthelsdorfer Straße geleitet werden. Dafür könnten die geplanten 6,8 Millionen Euro aus der Stadtkasse eingesetzt werden.

Abschließend sei bemerkt, daß Freiberg eine sinnvolle, zeitgemäße Infrastruktur braucht, die der Gesundheit und dadurch dem Naturschutz gerecht wird. Dabei stellt ein zusätzliches Parkhaus in keiner Weise ein vorrangiges zu lösendes Problem dar, wie die Leserbriefe in der Freien Presse zeigten. Es löst auch nicht die innerstädtischen Verkehrsprobleme sondern verstärkt die existierenden Effekte durch fehlende Sanierungsmitteln für den Straßenbau.

 

Freiberg kann (vielleicht) mehr - ohne Freiberger kann´ s nicht mehr

 

 

Guntram Wiesner, Freiberg

 

 

Aktualisiert (Donnerstag, den 11. November 2010 um 21:13 Uhr)

 

Kommentarehttp://rettet-die-stadtmauer.de/critical-essay-questions/

 
+1 #1 G. Wiesner 2010-11-17 12:19
Liebe Leser,
dieses Diskussionspapi er ist an alle, per E-Brief erreichbaren Stadtparteien und -verwaltung sowie Presse gegangen. Auch der Versuch mit Stadträten ins Gespräch zu kommen ist am Desinteresse oder Nichtwollends gescheitert. Lesen Sie einfach den Text als nette Anekdote und sein Sie gewiß: Ihre Meinung ist in der Stadt nicht gefragt! Es ist die bittere Erkenntnis. Persönlich würden mich (besonders auch kritische) Kommentare interessieren, aber es ist im Grunde Zeitverschwendu ng da keine Realisierungsch ance.

viele Grüße
G. Wiesner
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