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Neues von der Borngasse- 4. Aktualisierung

 

 

Die Beschwerde eines Freiberger Bürgers beim Landratsamt Mittelsachsen über die Befreiung des Bauherren von der städtschen Gestaltungssattzung in drei Punkten für den geplanten Neubau 'Borngasse 4' hat zu folgender Stellungnahme der Behörde geführt:

 

 

Auszug: "...Mit Beschluss des Ausschusses für Technik und Umwelt vom 12.11.2012 wurde dem Antragsteller nach § 18 Abs. 1 der Gestaltungssatzung der Stadt Freiberg auf seinen Antrag hin Befreiungen von den Regelungen der Gestaltungssatzung gewährt. Voraussetzung für eine solche Befreiung ist, dass die Umsetzung der Regelungen der Gestaltungssatzung für den Bauherren zu einer unbilligen Härte führen würde und die Abweichung unter Würdigung der nachbarlichen Interessen mit den öffentlichen Interessen vereinbar ist. In der Stellungnahme der Stadt Freiberg wird ausgeführt, dass eine unbillige Härte vorgelegen habe und die erteilten Befreiungen unter Würdigung der nachbarlichen Interessen mit den öffentlichen Interessen vereinbar seien.

Im Ergebnis der Prüfung des Vorgangs bestehen jedoch rechtsaufsichtliche Zweifel hinsichtlich der Ordnungsmäßigkeit des Verfahrens. Aus diesem Grund werden wir der Stadt Freiberg entsprechende Hinweise für künftige Fälle übermitteln..."

 

 

Die Beschwerde eines Freiberger Bürgers beim Landratsamt Mittelsachsen über die Befreiung des Bauherren von der städtschen Gestaltungssattzung in drei Punkten für den geplanten Neubau 'Borngasse 4' hat zu folgender Stellungnahme der Behörde geführt: 

Paradoxon: Wieso wäre die Ablehnung der gläsernen Ecke am Ersatzneubau 'Borngasse 4' für den Bauherren eine unbillige Härte geworden? Diese Variante ist teurer als eine normale Gebäudekante aus Ziegelwerk und wurde sich vom Bauherren selbst 'auferlegt'.

 

FazitWenn sich Zweifel an Ordnungsmäßigkeit von Verfahren ergeben, sollte man den Mut haben, diese öffentlich zu benennen (vielleicht im Amtsblatt) und zu korrigieren. Zudem sollte man nachfragende Bürger nicht als 'Nörgler' hinstellen.

 

 

 

 

Der Neubau in der Borngasse ist fertig.  Der angebliche 'Schandfleck' ist verschwunden (zum Glück galten diese Maßstäbe nicht in den 1990er Jahren für Freiberg und ganz Ostdeutschland) , dafür hat die Entstehungsgeschichte einen 'Fleck'.

 

 

 http://www.freiepresse.de/LOKALES/MITTELSACHSEN/FREIBERG/Eine-Luecke-weniger-in-der-Freiberger-Altstadt-artikel9036944.php 

 

 

 

 

 

Lesermeinung aus der Freien Presse (Ausgabe v. 28.11.2014) zum Neubau in der Borngasse.

 

Das Thema "Bauen in der Altstadt" wird 2015 ein besonderes werden. Dann muß u.a. nachgefragt werden, wer aus dem Umfeld des Baubürgermeisters "Wieviel" und "Was" planen und bauen darf (damit auch niemenad "verführt" und "manipuliert" wird) !

 

 

 

 alt

 

 

 

 PS: Wer mehr "Sicht für neue Ideen" benötigt, sollte lieber nicht in Altstädte bauen!

 

 

 

Private  Meinungen aus einem Internetforum:

 

 

 

 

www.stadtbild-deutschland.org/forum/index.php?page=Thread&threadID=3840&pageNo=2

 

 

 

 

 

 

Seit dem 17. September 02.04. Uhr wird auf einer Freiberger Facebookseite über den Neubau diskutiert. Wieso können sich so viele User nicht mit der These anfreunden, daß auch unsere Zeit ihre Spuren in Altstädten hinterlassen sollte. Und warum besinnen sich so viele ehemalig kriegszerstörten Städte immer mehr auf ihre Leitbauten?

Die Antworten kennt wohl jeder.

 

 

 

https://www.facebook.com/pg/Mein-Freiberg-280687275710630/posts/?ref=page_internal

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aktualisiert (Montag, den 18. September 2017 um 10:54 Uhr)

 

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